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Konzepte

Die folgenden Abschnitte beschreiben die konzeptionellen Grundlagen des Systems. Grundsätzlich wurde versucht ein System mit hoher Flexibilität zu erstellen, d.h. der Anwender ist nicht gezwungen die Stammdaten komplett zu erfassen, bevor er eine Rechnung erstellen kann. Werden die Daten jedoch erfasst, kann Travel Master SLK sie auch nutzen und den Anwender unterstützen.

Reiseplanung

Bei der Reisplanung unterscheidet Travel Master SLK zwischen den von den Kunden buchbaren Bestandteilen einer Reise, den Reisemodulen und Reisebestandteilen, und den durch den Veranstalter bei seinen Leistungspartnern buchbaren Leistungen. Wird eine Reise geplant, kann bei der Buchungserfassung festgelegt werden, welche Bestandteile der Reise ein Reiseteilnehmer gebucht hat und welche Leistungen er erhält. Aufgrund dieser Daten kann Travel Master SLK dann Ausgangsrechnungspositionen generieren und Belegungslisten und diverse andere Listen erstellen.

  • Reisemodule und Reisebestandteile

Für jede Reise können beliebig viele Reisemodule hinterlegt werden. Jedes Modul beinhaltet eine beliebige Anzahl von Reisebestandteilen. Es gibt pauschale und nichtpauschale Reisemodule. Ein pauschales Modul kann nur in seiner Gesamtheit gebucht werden (z.B. eine Komplet-Paket), d.h. wenn ein pauschales Reisemodul gebucht wird, werden automatisch alle Bestandteile des Moduls gebucht. Das gesamte Modul wird zu dem beim Reisemodul hinterlegten Preis abgerechnet. Bei pauschalen Modulen dienen die Reisebestandteile als Verknüpfungselemente zu den Leistungen. Bei nichtpauschalen Reisemodulen können einzelne Bestandteile (und diese für einen Teilnehmer mehrmals) gebucht werden (z.B. Zusatznächte, Zuschläge für Einzelzimmer, Ausflugs-Pakete). Abgerechnet wird dann auf Basis der bei den Reisebestandteilen hinterlegten Preise.

  • Leistungen

Zu jeder Reise können beliebig viele Leistungen hinterlegt werden. Jede Leistung gibt es in verschiedenen Leistungskategorien und zu jeder Leistungskategorie können Leistungsinstanzen angelegt werden. Die Leistungsinstanzen sind die tatsächlichen Belegungen (z.B. Hotelzimmer) Die Reiseteilnehmer werden in Leistungsinstanzen gebucht. Über eine Verknüpfung wird definiert, welche Reisebestandteile durch eine Leistung erfüllt werden.

Beispiel:

Ein Reisemodul Zarengold Sonderzugreise Kategorie 1 enthält einen Reisebestandteil Übernachtung in Moskau.
Da eine sehr große Gruppe an der Reise teilnehmen wird, müssen die Teilnehmer auf zwei Hotels verteilt werden; das HOTEL MOSKVA und das HOTEL FREIHEIT.

In beiden Hotels stehen Doppel- und Einzelzimmer zur Verfügung. Es werden zwei Leistungen für die Reise angelegt, eine pro Hotel. Jede dieser Leistungen erhält zwei Leistungskategorien (Einzelzimmer und Doppelzimmer). Für jede der Leistungskategorien werden so viele Instanzen angelegt, wie entsprechende Zimmer im jeweiligen Hotel zur Verfügung stehen.  

 

  • Beispiel Planung und Leistung zur Organisation einer komplexen Reise

Hier sind die Punkte zusammengefasst, die bei der Gestaltung von Planung und Leistung, deren Verknüpfung und beim Buchen beachtet werden sollten.

Planung

Hier wird hinterlegt, was der Kunde einkauft. Module und Bestandteile können gebucht werden. Es wird zwischen pauschalen Modulen und nichtpauschalen Modulen unterschieden. Bei pauschalen Modulen werden der Preis und andere Konditionen für das Modul hinterlegt. Bei nichtpauschalen Modulen werden der Preis und andere Konditionen für die Bestandteile hinterlegt.

Gebuchte Module und Bestandteile werden automatisch bei der Rechnung als Rechnungspositionen generiert.

 Aufbau: Module können Bestandteile haben. Um Module mit Leistungen zu verknüpfen, müssen Bestandteile angelegt werden.
Leistungen

Hier wird hinterlegt, welche Leistungen vom Kunden gebucht werden können, die ein Leistungspartner zur Verfügung stellt. Die Leistungsstruktur, wie Hotel- oder Abteilbelegung wird hinterlegt. Aus diesen Daten können z.B. Belegungslisten generiert werden. Wenn leistungsbezogene Voucher erstellt werden sollen, muss ein Leistungspartner angegeben sein und die Leistung für die Vouchererstellung markiert sein. (Nicht jede Leistung muss zur Vouchererstellung zur Verfügung stehen.)

Aufbau:

Leistungen werden in Leistungskategorien und diese in Leistungsinstanzen untergliedert. Leistung ist z.B. Hotel Irkutsk (Abteilverteilung Kat. 2)
Leistungskategorien sind Doppelzimmer/Einzelzimmer (2-Bett-Abteil/4-Bett-Abteil).

Leistungsinstanzen sind dann die Zimmer (Abteile), in die gebucht werden kann, z.B. 10 Doppelzimmer mit einer Kapazität von jeweils 2 Betten (10 2-Bett-Abteile mit einer Kapazität von jeweils 2 Betten).

Wenn die Kapazität nicht entscheidend und deshalb nicht kontrolliert werden muss, aber trotzdem eine Liste mit den Teilnehmern erzeugt werden soll, legt man eine eistungsinstanz mit einer Kapazität von 100 oder 200 an (Z.B. wenn eine Liste benötigt wird, die alle Reiseteilnehmer mit Visum ausgeben soll.).

 

 Verknüpfung von Planung und Leistung

In der Planung wird nach Öffnen eines Dialoges vereinbart, welche Leistung für welchen Bestandteil eines Moduls zur Verfügung stehen. Im linken Fenster wird der Bestandteil markiert, im rechten Fenster werden die Leistungskategorien angehakt, die auf den Bestandteil zutreffen.

Beim Buchen beachten

Beim Buchen eines 2-Bett-Abteils zur Alleinbenutzung, wir ein 2-Bett-Abteil gebucht und das zweite Bett geblockt. Geblockte Kapazitäten können auch wieder freigegeben werden.

 

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